Der Stadtrat von New Phlan an alle tapferen und furchtlosen Abenteurer…

Vor nicht allzu langer Zeit ist es mir tatsächlich gelungen, ein Exemplar von Pool of Radiance für den Amiga auf Ebay zu ergattern. Drei Tage habe ich schon gespielt, und auf diesem Blog wird es in der nächsten Zeit schwerpunktmässig um dieses Spiel gehen… wobei ich mir überlege, vielleicht doch noch ein neues unter DosBox auf dem PC anzufangen, weil das eventuell etwas benutzerfreundlicher ist – aber natürlich nicht ganz so Old-School. Für diejenigen, die noch nie etwas davon gehört haben: Das Spiel spielt in den Forgotten Realms, genauer in der Gegend von Moonsea, vor allem in der Stadt Phlan, und es werden relativ frühe AD&D-Regeln verwendet. Das Original ist von 1988, siehe auch Wikipedia. Lest hier weiter über die ersten Abenteuer, meine Party und ein paar Bilder…

Für einen guten Überblick zum Spiel (mit eventuell einigen Spoilern) gibt es hier nette englische Videos (die nicht von mir sind :-)):

Meine Party (alle Level 1):

Karrak, Human, Fighter
Fingur, Elf, Fighter / Magic-User
Cryon, Half-Elf, Fighter / Mage / Cleric
Landon, Half-Elf, Fighter / Cleric
Tjiru, Elf, Fighter / Magic-User / Thief
Zelia, female Human, Magic-User

Nachdem ich etwa eine Stunde die Charaktere „erwürfelt“ habe, ist mir aufgefallen, dass es auch in diesem Spiel eine „Modify“-Funktion gibt… also haben nun alle PCs die höchstmöglichen Eigenschaftswerte 🙂

Karrak gibt dem Goblin Leader gleich ordentlich eins auf die Mütze… (draufklicken für größere Ansicht)

The Story so far… Tagebuch von Karrak dem Kämpfer, Tag 1-3

„Der Stadtrat von New Phlan suchte ein paar couragierte Abenteurer, um die alten Stadtteile von Monstern zu befreien und bewohnbar zu machen, außerdem sind wohl auch ein paar Geheimnisse aufzudecken und ein paar Missionen zu erfüllen. Also fuhr unsere Gruppe von Abenteurern nach Phlan! Nach einer kleinen Tour durch den zivilisierten Teil der Stadt durch einen Rolf weiß ich, wo es verschiedene Tempel, Shops und Tavernen gibt. Zunächst heißt es, sich einen Schlafplatz zu suchen, da ohne Ruhephasen keine frischen Zauber. Aus den Tempeln wird man rausgeschmissen, wenn man keine Heilung sucht, auf der Straße pennen geht auch nicht, da verscheucht einen die Stadtwache. Also los zur Taverne. Leider konnten wir da auch nicht nächtigen, sondern wurde stattdessen in unseren ersten Kampf, eine Kneipenschlägerei, verwickelt. Merkwürdigerweise stand unsere Gruppe in der Mitte während sich die Kontrahenten mit Langbögen traktierten. Die Stadtwache löste das Durcheinander auf und wir nahmen die Beine in die Hand. Wir wissen nicht, was wir von den zahlreichen Gerüchten halten sollen, die wir in der Taverne gehört haben. Wir deckten uns mit Waffen und Ausrüstung in diversen Läden ein und fanden schließlich eine Herberge für ein Platinum die Nacht (teuer!). Am nächsten Tag ging es endlich in die ´Slums´.

Diverse Horden von Goblins, Orks und Kobolden wurden von uns vernichtet, vorzugsweise nachdem sie in magischen Schlaf gefallen waren. Schließlich fanden wir einen Platz zum sicheren Ausruhen. Gestärkt stießen wir auf einen uns freundlichen Magier, wir sollen eine Schriftrolle für ihn suchen. Zuvor hatten wir schon welche gefunden, zusammen mit einer kleineren Menge Gold, es war aber wohl nicht die richtige für ihn dabei. Im Westen der Slums trafen wir eine Wahrsagerin, die uns eine blutige Zukunft vorhersagte und uns vor Spionen und versteckten Feinden, wo wir eher Freunde erwarten sollten, warnte…“

Die Weissagung sollte sich schnell bewahrheiten, mit nur noch einem Sleep-Zauber gab es bald darauf den ersten Total Party Kill durch eine ca. 30 Kopf starke Ork-Wache… da bin ich wohl etwas vorschnell dem Gerücht einer geheimen Schatzkammer nachgegangen… nach einem weiteren vergeblichen Versuch war erstmal „Resten“ angesagt.

Tagebuch von Karrak dem Kämpfer, Tag 3

„Meine Gefährten haben noch sehr wenig Erfahrung und sind schnell am Ende ihrer Kräfte. Zum Glück wissen wir um sichere Plätze, an denen wir uns ausruhen können. Trotzdem zogen wir uns zunächst in den zivilisierten Stadtteil zurück, um nach Söldnern Ausschau zu halten, die uns unterstützen könnten. Wir besuchten eine Trainingshalle, und ich nahm erfolgreich an einem Trainingsduell teil. Söldner fanden wir keine. Die Läden hatten leider schon geschlossen. Obwohl es schon Nacht geworden war, nahmen wir ein Boot rüber nach Sokal Keep. Der Stadtrat hatte den Auftrag ausgeschrieben, dort nach dem Rechten zu sehen. Unvermittelt griffen uns Untote an, Skelette und Zombies. Unsere Kleriker konnten die Skelette vertreiben, doch die Zombies rächten sich bitter und schlugen die Brüder Landon und Cryon bewusstlos. Wir konnten die Zombies schließlich vernichten, fuhren aber schnell in die Stadt zurück, um erneut die Herberge aufzusuchen.“

Tja, der Schwierigkeitsgrad ist gerade am Anfang nicht Ohne… Fortsetzung folgt!


Mein Amiga 600, Space Bar „rausoperiert“, links die Spielanleitung und die Kopierschutz-Scheibe

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