Die 08/15-Elfen der Speerküste… treffen die Magier des Zwielichts

Doch noch eine Nachricht aus der zeitvernichtenden Sphäre der realen Welt… wer weiß wann die nächste kommt… nennt es 08/15, nennt es klassisch-langweilig, ist mir egal, ich hab meinen Spaß 🙂 Lest weiter über die Legenden über die Elfen der Legenden der Speerküste… update: Über diese gruftigen „Twilight“-Gestalten evtl. mal ein andermal mehr, an dieser Stelle nun auch noch die Legenden über die Magier und das Zwielicht.

Die Elfen

„Die Elfen waren schon vor den Menschen auf der Welt. Von manchen werden sie die Erstgeborenen genannt, und es wird erzählt, dass sie vor allen anderen da waren und die Welt nach ihrem Willen formten. Bevor der Schatten die Welt zum ersten mal befiel, lebten sie ohne Sorgen, und die Götter wandelten unter ihnen. In diesem goldenen Zeitalter gab es weder Tod noch Krankheit, und es war immer taghell. Bis zum ersten Mal die Sonne am Horizont versank: der Schatten hatte die Welt gefunden. Es dauerte nicht lange, und Götter und Elfen sammelten eine große Streitmacht, um die Schatten zu vertreiben. Doch am Ende der Karadeth Kodoriath, der ersten großen Schlacht zwischen Licht und Schatten, war nichts entschieden. Nach langer Nacht wurde es wieder Tag, doch dieser dauerte nur kurz, bis die Dämmerung erneut hereinbrach, um wiederum einem Sonnenaufgang zu weichen. Fortan konnten Tage und Nächte gezählt werden, und die Elfen waren nicht länger unsterblich. Sie wurden von der neuen Zeit verunsichert und uneinig, wie sie mit den Menschen, und den anderen Wesen, die nun die Welt bevölkerten, umgehen sollten. Um einen Bruderkampf zu vermeiden, gingen die Stämme der Elfen von nun an getrennte Wege. Die stolzen Gandar unterwarfen schnell einige Stämme der Menschen und machten diese zu ihren Dienern. Im endlosen Kampf gegen die Wesen der Schatten zweifeln sie an allen, die nicht bedingungslos für die Sache des Lichts streiten, suchen aber immer Verbündete für ihre Feldzüge. Die friedliebenden Findar hingegen zogen sich von der Welt zurück und achteten darauf, ihre Wohnstätten verborgen zu halten. Sie pflegen nur vereinzelt Kontakt zu anderen Völkern.“

Die Magier

„Echte Magier gibt es heute nicht mehr. Sie verschwanden schon vor dem Fall des großen Gottes des Zwielichts, Thrakor. Manche behaupten, sie wären zur Zeit Thrakors zu den wichtigsten Klerikern dieses Gottes geworden. Sie sollen außerdem eine eigene Stadt besessen haben, von wo sie Einfluss auf alle Inseln und Küsten des Grauen Meeres ausübten. Eines Tages kam es in der Nähe ihrer Stadt zu einer gewaltigen Seeschlacht. Eine riesige Flotte von elfischen Schiffen aus Gandaria hatte sich mit den stolzen Seefahrern von Thuavor verbündet, um sich mit den Streitkräften des südlichen Reiches Dunrah zu messen, die sich einem Feldzug der finsteren Trolle angeschlossen hatten. Nur wenige überlebten das Schlachten, um davon zu berichten. Die Stadt der Magier, ja ihre ganze Insel soll in diesem Krieg untergegangen sein und nun auf dem Grund der Grauen See liegen. Seitdem ist die Gegend verflucht, und wird von vielen Stürmen heimgesucht. Alle Schiffe der Elfen und Menschen umfahren das Gebiet weiträumig, und alle Abenteurer, die nach der Stadt der Magier suchten, wurden niemals wieder gesehen. Die Trolle aber ließen sich lange nicht mehr in den Gewässern um Thuavor blicken, und die Flotte von Dunrah kehrte nie in die heimatlichen Häfen zurück. Später wurden immer wieder Gerüchte von einzelnen Magiern oder Hexenmeistern gehört, aber die Priester der neuen Götter verfolgten alle Menschen, die versuchten, die Welt auf unnatürliche Weise zu beeinflussen. Sie erklärten ihre eigenen Wunder als einzig wahre, göttliche Kraft der Elemente, und wer heute meint, ihre Macht mit Zaubersprüchen herauszufordern, muss mit Verfolgung, Kerker oder sogar dem Scheiterhaufen rechnen.“

Das Zwielicht

„Das Licht sammelte sich an einem Punkt: Die Welt entstand. Aber wo das Licht zuvor gewesen war, war nun nichts mehr, eine Leere. Diese Leere füllte sich mit Dunkelheit, mit Schatten. Bald war das Licht nur noch auf der Welt, wo es sich gesammelt hatte. Die Götter und die Elfen kamen mit dem Licht. Doch der Schatten betrat die Welt und es wurde Nacht. Die Götter und Elfen des Lichts versuchten, den Schatten zu vertreiben, so kam es zur großen Schlacht Karadeth Kodoriath, und die Welt wurde erschüttert. Keine der beiden Seiten konnte gewinnen, aber im Krieg vermischten sie sich. Das Zwielicht entstand, es wurde Tag und Nacht und wieder Tag. Die Zeit, die Stunden, Tage und Jahre kamen in die Welt. Die ersten Menschen bevölkerten die Inseln und Kontinente, und andere Wesen des Zwielichts. Mit der Zeit war die Magie gekommen, und die Häuptlinge der Menschen versuchten, sie zu entschlüsseln, und zu ihrem Nutzen zu verwenden. Das Licht und der Schatten waren geschwächt, aber sie versuchten, im ewigen Kampf miteinander, die Völker des Zwielichts auf ihre Seiten zu ziehen.“

Anmerkung: Die Namen sind spontan hingeschrieben und können durchaus noch geändert werden.

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